{"id":9689,"date":"2024-08-26T09:11:39","date_gmt":"2024-08-26T08:11:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.profondia.com\/?post_type=newsletter&#038;p=9689"},"modified":"2024-08-26T09:11:40","modified_gmt":"2024-08-26T08:11:40","slug":"vermarktung-von-ict-loesungen","status":"publish","type":"newsletter","link":"https:\/\/www.profondia.com\/de\/newsletter\/vermarktung-von-ict-loesungen\/","title":{"rendered":"Vermarktung von ICT-L\u00f6sungen"},"content":{"rendered":"<p>Im Zeitalter der Digitalisierung und des E-Commerce r\u00fcckte auch die Automatisierung von Verkaufs- und Marketing-Prozessen rasch in den Fokus und begr\u00fcndeten mit MarTech-L\u00f6sungen sogar einen neuen Industriezweig.<\/p>\n<p>Um entsprechende Konzepte m\u00f6glichst breit anwendbar zu machen, wurde das Konzept der Persona, einer schematischen Definition der Idealkundin oder des Idealkunden, entwickelt. Mit der Customer Journey wird modellhaft der Prozess von der ersten Wahrnehmung eines Angebotes \u00fcber den Verkaufsabschluss bis hin zum After Sales beschrieben. Ziel ist, durch einen m\u00f6glichst hohen Automatisierungsgrad die Kosteneffizienz zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Bei standardisierten Angeboten mit einem reduzierten Erkl\u00e4rungsbedarf kann dies gut funktionieren. Da kaum menschliche Interventionen notwendig sind, bietet ein solcher Prozess auch f\u00fcr die Kundschaft einen Nutzen, welche als Einzelperson unabh\u00e4ngig von Zeit und Ort einkaufen kann und dies erst noch mit weniger Aufwand. Bei vielen L\u00f6sungen verlaufen die Grenzen zwischen B2C und B2B fliessend, und die Versuchung ist gross, entsprechende Consumer-Modelle eins zu eins auf komplexe Business-L\u00f6sungen zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p><strong>Der Komplexit\u00e4t von Buying Centern gerecht werden<\/strong><br \/>\nAber was n\u00fctzt die Definition einer Persona mit den \u00fcblichen einstellungs- und verhaltensbezogenen Kriterien, wenn die Kundenseite aus einem vielschichtigem Buying Center mit mehreren Entscheidungstr\u00e4gerinnen und -tr\u00e4gern mit unterschiedlichen Interessen besteht? Die Beschreibung der bevorzugen Freizeitgestaltung und des konsumierten Fr\u00fchst\u00fccksm\u00fcsli ist hier nicht zielf\u00fchrend\u2026<\/p>\n<p>Zwar hat die Verhaltensforschung mittlerweile widerlegt, dass Business-Entscheidungen auf rein rationalen Kriterien beruhen und pers\u00f6nliche Pr\u00e4ferenzen m\u00f6gen auch hier eine Rolle spielen. Im Zentrum stehen aber noch immer die Aufgaben, Herausforderungen und W\u00fcnsche verschiedener Abteilungen und Funktionen, die identifiziert und unter einen Hut gebracht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Und auch der Kaufprozess folgt selten einem vom Anbieter definierten Modell. Oft beginnt die informelle Vorselektion m\u00f6glicher Anbieter schon bei der Problemidentifizierung und nicht erst bei der Erstellung der Anforderungen. Wer erst ins Rennen steigt, wenn der Kunde die formelle Lieferantenauswahl lanciert, hat den effektiven Startschuss l\u00e4ngst verpasst.<\/p>\n<p><strong>Entscheidende Kriterien bei B2B-L\u00f6sungen<\/strong><br \/>\nBei der Gestaltung des Auswahlverfahrens spielt oft die Firmengr\u00f6sse und Organisationsform eine Rolle. Genauso wichtig sind aber auch rechtliche Vorgaben sowie die Anzahl der beteiligten Fachabteilungen, Hierarchieebenen und involvierter Aussenstehender, wie Beraterinnen oder Lieferanten von bereits bestehenden L\u00f6sungen, die integriert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Werden die daraus entwickelten Kriterien bei der Erstellung der Vermarkungsstrategie herausgearbeitet, resultiert ein Zielmarkt, der in der Regel genau definiert und rechtzeitig angesprochen werden kann. Allein darauf zu vertrauen, dass sich die potenziellen Kundinnen und Kunden im Rahmen einer digitalen Marketing-Kampagne bei Bedarf von selbst melden, ist eine risikoreiche Strategie.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Mit der richtigen Datenlage ist es m\u00f6glich, <\/strong><br \/>\n<strong>bereits <em>vor<\/em> Entstehung des expliziten Bedarfs <\/strong><br \/>\n<strong>bei den massgebenden Entscheiderinnen und Entscheidern <\/strong><br \/>\n<strong>pr\u00e4sent zu sein.<\/strong><\/p>\n<p>Verkaufsprozesse f\u00fcr anspruchsvolle Gesch\u00e4ftsl\u00f6sungen m\u00fcssen daher auf den Nutzen und die Aufgaben des gesamten Buying Centers ausgerichtet werden. Der Kaufprozess folgt dabei selten einer geradlinigen Customer Journey, welche sich der Anbieter zurechtgelegt hat, sondern die potenziellen Kundinnen und Kunden definieren ihre Spielregeln eigenst\u00e4ndig. Notwendig ist ein echtes Interesse f\u00fcr deren Anforderungen und der Aufbau einer Vertrauensbasis mit langfristigem Horizont. Denn auch bei gesch\u00e4ftlichen Transaktionen kaufen letztendlich noch immer Menschen von Menschen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Infografik_Profondia_Angebot_def.jpg\" data-lbwps-width=\"1754\" data-lbwps-height=\"1240\" data-lbwps-srcsmall=\"https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Infografik_Profondia_Angebot_def-300x212.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-9697 size-full\" src=\"https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Infografik_Profondia_Angebot_def.jpg\" alt=\"\" width=\"1754\" height=\"1240\" srcset=\"https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Infografik_Profondia_Angebot_def.jpg 1754w, https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Infografik_Profondia_Angebot_def-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Infografik_Profondia_Angebot_def-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Infografik_Profondia_Angebot_def-768x543.jpg 768w, https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Infografik_Profondia_Angebot_def-1536x1086.jpg 1536w, https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Infografik_Profondia_Angebot_def-1200x848.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.profondia.com\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/IT-Markt_06-2024_Special_Profondia.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel IT-Markt Ausgabe Nr. 6\/2024<\/a><em><br \/>\n<\/em><em>Martin Maurer, Profondia AG<\/em><\/p>\n","protected":false},"featured_media":9692,"template":"","newslcat":[],"acf":{"newsletter_date":"20240826","newsletter_short_detail":"<b> Wenn die Customer Journey der Persona in der Sackgasse endet<\/b>\r\n\r\nStandardkonzepte aus dem Consumer Marketing orientieren sich oft an einer idealtypischen Beschreibung des Kunden, der Persona. Ihr Weg zur Kaufentscheidung wird dann ansprechend und \u00fcbersichtlich als Customer Journey dargestellt. Bei erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftigen und komplexen L\u00f6sungen im B2B zielen solche Ans\u00e4tze aber regelm\u00e4ssig an den Bed\u00fcrfnissen der Kundinnen und Kunden vorbei.","nws_article_direction":"default","newsltr_video_option":null},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.profondia.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/9689"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.profondia.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.profondia.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/newsletter"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.profondia.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/9689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9714,"href":"https:\/\/www.profondia.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/9689\/revisions\/9714"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.profondia.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.profondia.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"newslcat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.profondia.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/newslcat?post=9689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}